New York Pass

New York Pass – lohnt sich das?

Es gibt verschiedene New York Pässe

Wer zum ersten Mal nach New York kommt hat mit großer Wahrscheinlichkeit eine ganze Liste an Sightseeing-Orten im Gepäck, die besucht werden sollen. Die Eintrittspreise für diese Attraktionen sind oft recht happig und sollten übrigens auf jeden Fall ins Urlaubsbudget eingerechnet werden. Nun gibt es eine ganze Menge an Anbietern für einen New York Pass, also eine General-Eintrittskarte, mit dem die meisten Sehenswürdigkeiten durch einen Pauschalbetrag bezahlt sind. Nennenswerte Anbieter von solchen Pässen sind

Empire State Building New York
Das Empire State Building ist natürlich im New York Pass enthalten

Was bietet ein New York Pass?

Nun stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, einen dieser Pässe zu kaufen und welche Vorteile sich dabei bieten:

  • die angebotenen Attraktionen sollen in Summe mit dem Pass günstiger sein, als bei einem Einzelkauf
  • Bei vielen Sehenswürdigkeiten soll ein Schlangestehen an der Kasse wegfallen und ein schneller Eintritt möglich sein
  • Teilweise ist ein umfangreiches Begleitheft im Preis enthalten, welches mehr Wissen zu den einzelnen Attraktionen liefert.
  • Teilweise gibt es Smartphone-Apps speziell zu dem Pass
  • Durch die Pässe werden auch bisher nicht bekannte Attraktionen in den Fokus gerückt

Auch wir haben uns bereits lange vor unserer Reise Gedanken gemacht, welche Sehenswürdigkeiten wir denn gerne anschauen wollen und sind bei der Recherche im Internet auf die einzelnen Pässe gestoßen. Letztendlich haben wir uns dann für den New York Pass für 5 Tage entschieden und diesen vorab gebucht. Ob sich das gelohnt hat wird sich gleich zeigen.

New York Pass
Unser New York Pass

Unser New York Pass

Tatsächlich sind wir durch den New York Pass auf die Möglichkeit gestoßen, die Stadt bei einer Umrundung per Schiff auf dem Hudsen-  und dem East-River von außen kennenzulernen und auch eine Segeltour zur Freiheitsstatue hat sehr viel Spaß gemacht. Ansonsten haben wir den Pass vor allem für die „Hauptattraktionen“ genutzt. Dabei war der Besucheransturm bei allen Sehenswürdigkeiten sowieso nicht sehr stark, so dass wir nicht sagen können, ob es bei größerem Andrang beim Schlangestehen Vorteile bringen würde – außer beim American Museum of Natural History: hier konnten wir eine sehr lange Wartezeit innerhalb von zwei Minuten hinter uns lassen.

Im Einzelnen haben wir aus dem New York Pass diese Angebote genutzt:

  • Circle Line Sightseeing Cruises – eine zweistündige Schiffs-Rundfahrt komplett um Manhattan mit interessanten Erklärungen zur Stadt und vielen Gebäuden – regulärer Preis 40$
  • Top of the Rock – vom Rockefeller Center lässt sich die Stadt sehr eindrucksvoll von oben betrachten. Für uns keine Zeitersparnis, da sowieso keine Schlange an der Kasse war. Bis nach oben vergeht jedoch dann – mit oder ohne Pass – durchaus noch eine dreiviertel Stunde, bis alle Manschen durch die Ausstellung und bei den Fahrstühlen sind. – Regulärer Preis 30$
  • Museum of Modern Art (MoMA) – mit hunderten weltbekannter Gemälde und Kunstobjekten. Wir haben uns besonders für die Meister der Moderne wie Vincent van Gogh, Claude Monet, Umberto Boccioni oder Salvador Dali interessiert. Der Andrang war auch hier mäßig – regulärer Preis 25$
  • Museum of Natural History – sehr eindrucksvoll aber etwas enger, als im Film „Eine Nacht im Museum“. Hier konnten wir tatsächlich eine sehr lange Warteschlange umgehen. – Regulärer Preis 22$
  • Cathedral St John de Divine – die größte anglikanische Kirche vereinigt verschiedene Glaubensrichtungen im Inneren. Sie ist die viertgrößte christliche Kirche der Welt. In der mittleren Kuppel hätte sogar die Freiheitsstatue Platz. – Regulärer Preis 6$
  • Empire State Building – ein Muss bei einem Besuch in New York und für mich noch immer das eindruckvollste Gebäude in Manhattan. Keine Zeitersparnis, ging aber recht flott (nur 20 Minuten Durchlauf bis zu den Fahrstühlen). Scheinbar ist das nicht immer so – Regulärer Preis 32$
  • Shearwater Classic Schooner – eine Segeltour auf dem Hudsen River zur Freiheitsstatue. Diese Tour hat sehr viel Spaß gemacht und da wir gleich Vormittags unterwegs waren, war auch der Andrang mit nur 12 Mitseglern gering (am Nachmittag waren es dann 40 Gäste …) – regulärer Preis 45$
  • Bus Hop-On/Hop-Off – die Sightseeing-Busse fahren auf 5 verschiedenen Routen und bieten die Möglichkeit, an mehreren Haltestellen (vor allem in der Nähe von Sehenswürdigkeiten) die Fahrt zu unterbrechen und dann mit einem der nächsten Busse weiterzufahren. Wir haben hier zwei Touren (Harlem-Tour und Downtown-Tour) zum Teil mitgemacht. War nicht so ganz unser Ding, da es schwer ist, die Orientierung zu behalten. Die Erklärungen sind hilfreich, allerdings hängt die Qualität vom jeweiligen Guide im Bus ab – da gibt es große Unterschiede. Möglicherweise wäre die Bronx-Tour oder die Brooklyn-Tour hier interessanter gewesen. Beim nächsten Mal würden wir die Hop-On/Hop-Off wohl nicht mehr buchen, aber das ist vermutlich sehr subjektiv, also nicht abhalten lassen, wenn’s gefällt. – Regulärer Preis für die beiden Touren 93$

In Summe hätten wir für diese Sehenswürdigkeiten also 293$ pro Person bezahlen müssen. Der New York Pass mit den Hop-On/Hop-Off-Touren kostete uns 240$ pro Person, da haben wir also durchaus weniger bezahlt.

Circle Line Sightseeing Tours
Eine Umrundung auf dem Fluss ergibt ein informatives Gesamtbild von Manhattan

Fazit – lohnt sich ein Pass

Neben den geringeren Kosten und der einmal umgangenen Warteschlange hat uns besonders gut gefallen, dass wir auf die Bootstouren aufmerksam wurden. Ganz toll fanden wir auch die Smartphone- und Tablet-App, die nicht nur die Sehenswürdigkeiten etwas genauer beschreibt und die Orte direkt auf einer Karte anzeigt, sondern auch noch die Möglichkeit bietet, die Reise für jeden Tag zu planen und Reiseeinzelheiten einzutragen.

New York Pass App
Die New York Pass App bietet einen Gesamtüberblick über alle Angebote und noch einiges mehr

Zusammenfassend würden wir den New York Pass wieder kaufen und empfehlen ihn für Erstreisende nach New York auf jeden Fall. Bei diesem Pass werden übrigens immer wieder Sonderangebote auf der Webseite angeboten mit meist 15{47ec3dc1fd2b9886d8a7dd0abe9255516410e25e78dd243229151d1161d4b311} Rabatt.

Möglicherweise bieten auch die anderen New-York-Pässe ähnliche Vorteile. Wer noch mehr Informationen zu den einzelnen Pässen haben will, findet ausführliche Vergleiche unter anderem auf diesen Seiten:

Und wer mehr über die einzelnen Sehenswürdigkeiten erfahren will, einfach im Blog weiterstöbern.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert